26 Kinder widmen sich unter der Leitung des Street-Art-Künstlers Jascha Held aus Mannheim der Gestaltung einer ca. 10 Meter langen Mauer in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. „Unser Ziel ist es, Kinder und Jugendliche aus unserer Region in ihren Talenten, Begabungen und Interessen zu fördern.“ so Thomas Münstermann, stellv. Vorstandsvorsitzender der Wilhelm-Jockel-Stiftung. „Und so hatten wir die Idee mit dem Graffiti-Workshop und waren überzeugt, dass dies junge Menschen magisch anzieht“. Und unser Kalkül sollte aufgehen.
Mit der Schöfferstadt Gernsheim und studio 68 als Partner an unserer Seite, wurde der Graffiti-Workshop von den Kindern und Jugendlichen super angenommen. Sie probierten sich gleich am ersten Tag an einem sog. Planetenbild in verschiedenen Sprühtechniken aus, ehe es dann ab dem zweiten Projekttag gemeinsam an die Mauer ging. Die Gruppe hat sich auf das Motiv „Rettet die Meere“ verständigt und dies in beeindruckender Art und Weise motiviert und diszipliniert auf die Mauer gesprüht. Die Teilnehmenden wurden von Jascha Heldt beim Sprühen unterstützt, angeleitet und wenn nötig korrigiert. Allen hat es riesigen Spaß gemacht.
Der Bürgermeister der Stadt Gernsheim, Peter Burger, ließ es sich nicht nehmen, bei der Präsentation des Ergebnisses durch die jugendlichen Künstler vorbeizuschauen. „Es ist wirklich faszinierend, was und wie die Kinder und Jugendlichen gesprüht haben. Ob nun der Hai, der Clownfisch Nemo, SpongeBob Schwammkopf oder die Schnecke, alles ist gelungen“, so Peter Burger.
„Sprühen macht Spaß und Freude“: Wir planen in 2027 einen weiteren Graffiti-Workshop in Gernsheim durchzuführen. Für Interessierte: Alle wichtigen Informationen dazu werden frühzeitig in Aushängen, in sozialen Medien und hier auf der Homepage der Wilhelm-Jockel-Stiftung veröffentlicht. Also vorbeischauen lohnt sich!